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Programm des 15. Pink Apple

Das gesamte Festivalprogramm ist ab sofort online

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29.04.2012

Eröffnung des 15. Pink Apple mit «Noordzee, Texas» in Anwesenheit des Regisseurs Bavo Defurne

Am 2. Mai ist es so weit: Pink Apple, das grösste schwullesbische Filmfestival der Schweiz, feiert sein 15-Jahr-Jubiläum und eröffnet mit «Noordzee, Texas» (B 2011) von Bavo Defurne im Arthouse Le Paris in Zürich.

Der Eröffnungsfilm ist eine ebenso lakonische wie einfühlsame Coming-out-Geschichte, angesiedelt im Belgien der 60er-Jahre. «Noordzee, Texas» – in Montreal als bester Erstlingsfilm und von der Fipresci ausgezeichnet – ist das lang erwartete Spielfilmdebüt von Bavo Defurne, dessen Kurzfilme («Sailor», «Saint», «Campfire») zu unvergesslichen schwulen Filmperlen geworden sind. Verträumte Bilder von einer märchenhaften Ästethik sind das Markenzeichen des belgischen Filmemachers, der am Eröffnungsabend zu Gast sein wird.

Lunchkino Special am 28. April mit der Vorpremiere von «Parada» – in Anwesenheit des Regisseurs Srdjan Dragojevic

Als Auftakt vor der eigentlichen Eröffnung zeigt Pink Apple den serbischen Kinohit «Parada» als Lunchkino Special im Arthouse Le Paris in Zürich. Der bislang erfolgreichste Kinofilm Serbiens lässt kein Klischee unangetastet und kein Auge trocken. Er handelt von Machotum, Homophobie und grassierenden Nationalismen. Mehr als eine halbe Million Zuschauer/innen lockte er in den Balkanländern bislang in die Kinos – und an der diesjährigen Berlinale erhielt er den Panorama-Publikumspreis!

Pink Apple zeigt an 12 Festivaltagen in Zürich und Frauenfeld rund 70 Filme aus 23 Ländern.

Auf dem Programm des 15. Pink Apple stehen 23 Spielfilme, 17 Dokumentarfilme und rund 30 Kurzfilme – fast ausschliesslich Schweizer Premieren. Aber Pink Apple ist nicht nur Kino, sondern auch Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und ästhetischen Fragestellungen rund um die Homosexualität. Deshalb stehen auch in diesem Jahr wiederum Specials mit Podien und Vorträgen auf dem Programm: zur Zensur etwa oder zu Secondos/-as und Coming-out.

z&h

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